Flashcube

Flashcube
Flashcube

Blitzwürfel oder Blitzlampen wurden 1930 erfunden, um das Problem der Entzündung zu lösen, das durch die seit 1887 verwendeten Magnesiumblitzbirnen verursacht wurde.

Der erste Flashcube wurde von Johann Ostermeyer, einem deutschen Ingenieur, entworfen. Statt Magnesium enthielten die Glühbirnen einen Aluminiumfaden in einer Sauerstoffatmosphäre. Da Aluminium ein brennbares Metall ist, entzündet es sich unter der Einwirkung von elektrischem Strom. Die Blitzwürfel wurden mit einer Batterie betrieben, um diesen elektrischen Strom zu erzeugen.

Diese Glühbirnen waren sehr einfach (keine Einstellungen), man musste sie nur auf das Gerät klemmen und das war’s.

Die Blitzbirnen waren zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Der aktuelle Preis für diese Lampen variiert je nach Standort und Modell des Geräts. Man kann sie für weniger als 15 € pro Packung bekommen.

Instamatic 155X mit seinem FlashCube

Wie das Bild zeigt, handelt es sich um einen Kodak Blitzwürfel. Dies war eine wichtige Entwicklung, da sie vier Glühbirnen anstelle einer hat. Dieses Gerät wurde in den späten 1960er Jahren vor allem bei Consumer-Produkten wie der Instamatic eingesetzt.

In den 1970er Jahren kam der elektronische Blitz auf und ersetzte nach und nach die Blitzlampen.

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